Im Rahmen des bisher größten europäischen Forschungsprogramms Horizon 2020 engagieren sich Forscherteams des Max-Planck-Instituts für Molekulare Genetik (Dr. Marie-Laure Yaspo) sowie der Alacris Theranostics GmbH in Berlin (Prof. Dr. Hans Lehrach) im TREGeneration-Konsortium. In dieser internationalen Kooperation werden neue Therapiestrategien zur Behandlung der chronischen Spender-gegen-Wirts-Erkrankung (graft versus host disease, GVHD) untersucht. In den nächsten fünf Jahren werden hierzu fünf klinische Studien durchgeführt, die die Europäische Union mit insgesamt sechs Millionen Euro fördert.

Die Spender-gegen-Wirts-Erkrankung ist eine oft schwerwiegende Komplikation, die bei ca. 30-50% der Patienten auftritt, die eine allogene Stammzelltransplantation erhalten haben. Dabei greifen Spenderzellen das Patientengewebe an (v.a. Haut, Magen- und Darmschleimhäute oder innere Organe). Im Rahmen des TREGeneration-Projekts wird ein neuer therapeutischer Ansatz getestet, um herauszufinden, ob Zelltherapien sicher und wirksam zur Behandlung oder gar zur kompletten Vermeidung von GVHD eingesetzt werden können.

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